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Aktualisiert am 19. Dez 2025

Beauty-Tipps: So machst du deine Haut frühlingsfit

Der Frühling ist der perfekte Moment, um die Hautpflege zu vereinfachen, schwere Winterroutinen loszulassen und Platz für leichtere Texturen zu schaffen. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Beauty-Tipps im Frühling wirklich Sinn machen, wie du deine Pflegeroutine anpasst und warum jetzt auch ein Blick in den Kosmetikschrank lohnt.

Beauty-Tipps Frühling

Foto: Polina Kovaleva

Was braucht die Haut im Frühling?

Um es in einem Wort zusammenzufassen: Feuchtigkeit. Aber braucht unsere Haut die nicht immer? Ganz richtig. Was also ändert sich eigentlich genau beim Wechsel von der Winter- zur Frühlingspflege? Während wir im Winter vermehrt zu ölhaltigen Produkten greifen, um die Haut vor Kälte und trockener Luft zu schützen, sind mit dem beginnenden Frühling oft leichtere Pflegeprodukte angesagt.

Wie verändert sich die Haut im Frühling?

Mit steigenden Temperaturen nimmt auch die Talgproduktion der Haut zu. Viele Hauttypen fühlen sich dadurch im Frühling von selbst etwas ausgeglichener an als im Winter. Ölhaltige Pflege kann nun oft reduziert oder gezielter eingesetzt werden, abhängig vom individuellen Hautbedürfnis.

Feuchtigkeit bleibt dennoch zentral. Auch wenn die Haut durch mehr Talg Wasser besser speichern kann, muss ihr Feuchtigkeit weiterhin aktiv zugeführt werden. Bei trockener Haut unterstützt das die Spannkraft. Bei fettiger Haut und Mischhaut hilft Feuchtigkeit dabei, den hauteigenen Reinigungsprozess zu regulieren, indem überschüssiger Talg verflüssigt und besser abtransportiert wird.

Pflege im Frühling, angepasst an deinen Hauttyp

  • Trockene Haut: Setze auf Feuchtigkeit als Basis und ergänze sie gezielt mit Lipiden. Eine kleine Menge Gesichtsöl, kombiniert mit etwa der doppelten Menge Gesichtsserum, unterstützt die Haut dabei, Feuchtigkeit besser zu speichern. Tagsüber gehört Sonnenschutz immer dazu.
  • Normale Haut, fettige Haut und Mischhaut: Hier reicht oft viel Feuchtigkeit und nur sehr wenig Öl. Tipp bei fettiger Haut: An warmen Tagen kannst du ölhaltige Pflege auch ganz weglassen, wenn sich deine Haut schnell glänzend anfühlt. Gesichtsserum und Sonnenschutz sind dann meist ausreichend.

Wenn du unsicher bist, welcher Hauttyp auf dich zutrifft oder wie du deine Routine vereinfachen kannst, unterstützt dich unsere kostenlose Hautberatung gerne dabei, eine passende Pflege für dich zu finden.

💁 Kurzer Extra-Tipp für den Frühling: Wenn du Wirkstoffe wie Fruchtsäuren oder Retinoide nutzt, lohnt es sich jetzt, sie sparsamer einzusetzen. Sie machen die Haut lichtempfindlich.

Sonnenschutz: Ohne ihn geht nichts

Mit den ersten sonnigen Tagen steigt auch die UV-Belastung, oft schneller, als wir es wahrnehmen. Gerade nach den Wintermonaten ist die Haut an direkte Sonneneinstrahlung kaum gewöhnt. Sonnenschutz gehört deshalb im Frühling fest zur täglichen Pflegeroutine.

Er ist das wichtigste Mittel zum Schutz vor vorzeitiger Hautalterung und spielt auch bei der Vorbeugung von Hautkrebs eine zentrale Rolle. Hier lohnt es sich nicht, Kompromisse einzugehen.

In der warmen Jahreszeit bildet Sonnencreme zusammen mit Feuchtigkeitspflege mehr denn je ein starkes Duo. Diese beiden Komponenten sind im Frühling und Sommer bei der Hautpflege nicht wegzudenken. Neben der Frage nach der passenden Sonnencreme speziell fürs Gesicht taucht jedes Jahr auch ein Klassiker auf: „Kann ich die Sonnencreme vom Vorjahr noch verwenden?“ Schauen wir es uns an.

Warum kann Sonnenschutz ablaufen?

Bei Lebensmitteln ist das Thema Haltbarkeit selbstverständlich. Bei Sonnencreme wird es oft unterschätzt. Dabei dient sie dem Schutz vor UV-bedingten Hautschäden und dieser Schutz hängt direkt von den enthaltenen UV-Filtern ab.

Durch längere Lagerung und den Kontakt mit Sauerstoff, etwa bei bereits geöffneten Produkten, kann die Schutzwirkung mit der Zeit nachlassen.

Je nach Art der UV-Filter spielt auch die Zusammensetzung eine Rolle. Bei bestimmten chemischen Filtern, darunter Octocrylen, wurde beobachtet, dass sich bei längerer Lagerung Abbauprodukte wie Benzophenon bilden können. Diese Substanz steht in der Kritik. Bei Sonnenschutz mit rein mineralischen UV-Filtern ist dieser Effekt nicht bekannt.

💡 Wenn du tiefer ins Thema einsteigen möchtest, findest du die Vor- und Nachteile von organischen und mineralischen UV-Filtern in unserem Sonnencreme-Guide.

Ist die Sonnencreme vom Vorjahr noch gut?

Ob du Sonnencreme aus dem letzten Jahr noch verwenden kannst, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • War das Produkt bereits geöffnet?
  • Wie wurde es gelagert?

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Ungeöffnete Sonnencremes sind ab dem Herstellungsdatum in der Regel 30 Monate haltbar. Nach dem Öffnen verkürzt sich diese Zeit meist auf 12 Monate. Darauf weist das geöffnete Tiegelsymbol mit der Angabe 12M hin.

Wie du Sonnencreme richtig lagerst

Für geöffnete wie ungeöffnete Produkte gilt:

  • Kühl und trocken lagern
  • Hitze und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden

Im Keller oder bei Bedarf auch im Kühlschrank bleibt Sonnenschutz länger stabil. War eine Sonnencreme längere Zeit starker Hitze ausgesetzt, etwa im Auto oder in der Strandtasche, ist es sinnvoll, sie zu ersetzen.

☝️ Beauty-Tipp: Prüfe Sonnencreme aus dem Vorjahr vor dem ersten Gebrauch auf Geruch, Farbe und Textur. Weichen diese deutlich vom Originalzustand ab, greife besser zu einem neuen Produkt.

So reinigst du deine Gesichtshaut von Sonnencreme

Wir empfehlen grundsätzlich eine möglichst milde Gesichtsreinigung. Am Morgen reicht dafür oft bereits Wasser aus, vor allem wenn du abends gründlich gereinigt hast. Warum das sinnvoll ist, erklären wir dir im Artikel Gesichtsreinigung am Morgen: Warum Wasser völlig ausreicht.

Am Abend sieht es anders aus, besonders wenn du Sonnenschutz oder Make-up getragen hast. Wasser allein reicht dann nicht aus, da die meisten Sonnencremes wasserfest formuliert sind. 

Wenn du gerne mit Öl reinigst, hat sich die Oil Cleansing Methode bewährt. In Kombination mit dem FIVE Make-up Entferner lässt sich Sonnenschutz zuverlässig entfernen, ohne die Haut unnötig zu reizen. Hier findest du eine einfache Anleitung: Sonnencreme-Abwaschen-Step-by-Step.

Selbstbräuner: Die bessere Alternative?

Wenn du UV-Strahlung vermeiden möchtest und trotzdem nicht auf einen leicht gebräunten Teint verzichten willst, kann Selbstbräuner eine Alternative sein. Wichtig ist dabei ein bewusster Umgang mit dem Produkt, insbesondere in Bezug auf Haltbarkeit und Lagerung.

Der für die Bräunung verantwortliche Inhaltsstoff Dihydroxyaceton ist wärme- und oxidationsempfindlich. Bei längerer Lagerung und höheren Temperaturen kann es zu Abbauprozessen kommen, bei denen unter anderem Formaldehyd in sehr kleinen Mengen entstehen kann.

Um diesen Abbau möglichst zu vermeiden, empfehlen wir, Selbstbräuner kühl zu lagern, idealerweise im Kühlschrank, und Produkte aus dem Vorjahr nicht weiterzuverwenden.

Gut zu wissen: Dihydroxyaceton wird sowohl in konventionellen als auch in naturkosmetischen Selbstbräunern eingesetzt. Die Bräunungsreaktion unterscheidet sich daher nicht nach der Art der Kosmetik, sondern vor allem durch Frische, Formulierung und sachgerechte Lagerung.



Frühlingsputz im Kosmetikschrank

Kennst du das auch? Im Laufe der Zeit sammeln sich wie durch Zauberhand immer mehr Tuben, Tiegel und Töpfchen im Spiegelschrank oder im Badezimmerregal an. Irgendwann verliert man den Überblick über all die geöffneten und halb aufgebrauchten Produkte. Der Frühling ist ein guter Moment, um hier wieder Ordnung zu schaffen.

Einmal ausmisten

Was für den Kleiderschrank gilt, ist auch bei Kosmetikprodukten sinnvoll. Einmal alles nach vorne holen und sich ehrlich fragen, ob ein Produkt noch verwendet werden sollte. Bei Kosmetik geht es dabei weniger um Geschmack als um die Frage: Ist das noch gut?

Vor allem wasserhaltige Produkte haben eine begrenzte Haltbarkeit und sollten nach Ablauf nicht mehr verwendet werden. Nutze den kosmetischen Frühlingsputz daher, um einen Blick auf das Haltbarkeitsdatum zu werfen.

So erkennst du, ob ein Beautyprodukt noch gut ist:

  • Wasserloses Make-up: Dekorative Kosmetik wie Lidschatten, Rouge und Puder hält bei sauberer Anwendung oft mehrere Jahre.
  • Wasserlose Pflegeprodukte: Feste Seifen, Duschgels sowie Pomaden und Balsame sind bei trockener und lichtgeschützter Lagerung mindestens ein Jahr haltbar.
  • Wasserhaltige Pflegeprodukte: Cremes, Lotionen und Seren sind nach dem Öffnen meist zwischen 6 und 12 Monate haltbar. Das erkennst du am geöffneten Tiegelsymbol.
  • FIVE-Produkte: Die Haltbarkeit ist als Datumsangabe auf jedem Produkt gut sichtbar. Ausnahme ist die wasserlose Shea Cream, die bei kühler Lagerung sehr lange haltbar ist. Geöffnet empfehlen wir, sie im Zweifel innerhalb von 6 Monaten aufzubrauchen.

Wenn du tiefer ins Thema einsteigen möchtest, haben wir die wichtigsten Grundlagen zur Haltbarkeit von Kosmetik separat für dich zusammengefasst.

Saubere Tools nicht vergessen

Der Frühlingsputz endet nicht im Kosmetikschrank. Auch Beauty-Tools wie Pinsel, Schwämme oder Waschlappen sollten regelmäßig gereinigt werden. Dort können sich sonst Bakterien ansammeln, die Unreinheiten begünstigen.

Reinige Pinsel und Schwämme am besten regelmäßig mit etwas Shampoo und lasse sie anschließend gut trocknen. Das tut nicht nur deiner Haut gut, sondern verlängert auch die Lebensdauer deiner Tools.

Frühling, wir und unsere Haut sind bereit für dich.

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